---
title: Warum MagickalThings ein k hat – und warum ich mich Hexe nenne
description: "Warum MagickalThings ein k hat: mein persönlicher Weg als Witch, kleine Magie im Alltag und eine spirituelle Praxis mit Freiheit und Verantwortung."
---

[Hinter dem Schleier](https://www.magickalthings.net/hinter_dem_schleier)

# [Warum MagickalThings ein k hat – und warum ich mich Hexe nenne](https://www.magickalthings.net/hinter_dem_schleier/warum-magickalthings-ein-k-hat-und-warum-ich-mich-hexe-nenne)

 Geschrieben von [Philipp](https://www.magickalthings.net/hinter_dem_schleier/author/philipp) | 28.10.2026, 17:30:01

Als ich den Namen MagickalThings gewählt habe, wollte ich einen Namen, der alles beinhalten kann, aber nichts beinhalten muss. Einen Namen, unter dem sich meine spirituelle Praxis entwickeln darf, ohne dass ich schon festlegen muss, welche Form sie einmal annimmt. Das k war dabei kein Versehen. Ich wollte deutlich machen: Hier geht es nicht um Bühnenzauberei oder Illusionismus. Es geht um Spiritualität. Was das für mich bedeutet, zeigt sich allerdings nicht nur in einem Buchstaben. Manchmal zeigt es sich auch beim Abendessen.

## Ein wenig Magie im Alltag

Ich koche. Ich habe Lust auf Rosmarin, weil ich seinen Geschmack mag. Also kommt er ins Essen. Und dann fällt mir ein: Hey, Minischutzzauber. Cool.

Manchmal wähle ich beim Kochen für einen bestimmten Anlass ganz bewusst ein Gericht und passende Kräuter. Manchmal entscheidet einfach der Geschmack, und die spirituelle Bedeutung fällt mir nebenbei auf.

Rosmarin verbinde ich in meiner magischen Praxis mit Schutz. Ich verwende ihn wegen seines Geschmacks, und seine spirituelle Bedeutung kommt für mich hinzu. Dabei bekomme ich ein gutes Gefühl. Und das ist es, was in diesem kleinen Moment für mich zählt.

Ähnlich ist es, wenn ich mir einen Salbeitee mache und damit für mich eine kleine symbolische Reinigung verbinde. Eine heiße Dusche oder frisch gewaschene Bettwäsche können für mich genauso zu solchen Momenten werden. Diese kleinen Gelegenheiten für Reinigung und Neuanfänge zelebriere ich. Ich muss dafür nicht erst aus meinem Alltag heraustreten. Der Moment ist schon da.

Vielleicht ist es gerade das, was meine Praxis für mich ausmacht. Sie besteht nicht nur aus den Zeiten, in denen ich Karten lege oder ein Ritual vorbereite. Sie findet auch in kleinen Verbindungen statt, die mir während ganz gewöhnlicher Dinge bewusst werden.

## Was ich mit dem k meine

Mit MagickalThings wollte ich mich nicht auf eine einzelne Methode festlegen. Der Name sollte Platz lassen. Im vergangenen Jahr war da zunächst „nur“ Tarot. Meditation und Spellweaving sind erst in diesem Jahr dazugekommen. Gerade daran merke ich, wie wichtig mir diese Offenheit ist.

Ich lerne weiter und bin offen für neue Wege. Deshalb kann ich meinen Weg gar nicht vollständig festlegen: Ich weiß nicht, was mir noch begegnet, welche Fragen dazukommen oder was ich einmal anders betrachten werde. Mein Name darf mit dieser Entwicklung mitgehen.

Die Schreibweise „Magick“ drückt für mich die Unterscheidung aus, die mir bei der Namenswahl wichtig war: nicht der vorgeführte Trick, sondern meine spirituelle Praxis. Damit bewerte ich Bühnenkunst nicht ab. Ich meine schlicht etwas anderes.

Das k begleitet mich allerdings schon länger als der Name MagickalThings. Seine Bedeutung für mich beginnt auch mit einer Geschichte aus meiner Jugend.

## Ein Satz, der mir damals Rückgrat gegeben hat

Wenn ich von „Magick“ spreche, gehört für mich auch ein persönlicher Bezug zu Aleister Crowley dazu. Nicht nur als Name in einer historischen Erklärung, sondern als jemand, dessen Gedanken in meiner Jugend etwas bei mir ausgelöst haben.

Ich war früh geoutet. In meinem damaligen Umfeld war Homosexualität alles andere als selbstverständlich. Dazu kam eine ziemlich große Naziszene vor Ort. Es war kein Umfeld, in dem ich einfach davon ausgehen konnte, mit meinem Sein akzeptiert zu werden.

Meine damalige, radikale Lesart von „Tu, was du willst“ hat mir Rückgrat gegeben. Sie hat mir geholfen, mit erhobenem Kopf durch die Gegend zu laufen und mich nicht klein machen zu lassen.

Mein Leben ist genauso wichtig wie das anderer Menschen. Ich habe genauso ein Recht darauf, zu sein, wer ich bin. Dieses Recht haben wir alle.

Es war dieser eine Gedanke in dieser Zeit, der mir geholfen hat, für mein eigenes Leben einzustehen. Nicht die Freiheit, ohne Rücksicht auf andere zu handeln. Ansonsten finde ich Crowley ehrlich gesagt gruselig. Dass mir diese damalige Lesart Rückgrat gegeben hat, macht ihn für mich nicht zum Vorbild.

Seit dieser Zeit habe ich das k im Zusammenhang mit „Magick“ immer wieder verwendet. Nicht durchgehend, aber sehr oft. Als ich später MagickalThings benannte, war diese Schreibweise für mich also schon vertraut und mit einem Teil meines eigenen Weges verbunden.

Heute stellt sich für mich neben der Frage nach meiner eigenen Freiheit immer auch die Frage: Welchen Raum lasse ich anderen?

## Warum ich mich Hexe nenne

Ich bin ein cis Mann und bezeichne mich als Hexe. Das Wort fühlt sich für mich wesentlich angenehmer und stimmiger an als „Hexer“. Am liebsten benutze ich allerdings den englischen Begriff „Witch“. Er klingt für mich wesentlich geschlechtsloser. Spannend, wie unterschiedlich sich Wörter anfühlen können, obwohl ich damit dieselbe Person meine: mich.

Auch von anderen LGBTQAI+-Witches kenne ich diese Selbstbezeichnung. Für mich muss das Wort nicht an ein bestimmtes Geschlecht gebunden sein.

Mit einer Hexe verbinde ich Natur und Kosmos. Wissensdurst. Das Interesse daran, Zusammenhänge zu erkunden. Und die Bereitschaft, andere zu begleiten und ihnen beizustehen, ohne über sie zu bestimmen.

Das zeigt sich für mich auch darin, wie ich Menschen begegne. Ich versuche, sie in ihrem Sein möglichst nicht einzuschränken. Ihnen nicht vorzuschreiben, wer sie zu sein haben, sondern Raum zu lassen, sich zu entwickeln. Das bedeutet nicht, dass ich keine eigenen Grenzen habe. Ich kann sie kommunizieren und leben und gleichzeitig das Sein eines anderen Menschen respektieren.

Bei „Hexer“ entsteht in mir dagegen ein anderes Bild: jemand, der sich der Kräfte anderer Wesen bemächtigt, sie unterordnet und darüber selbst mächtiger werden möchte. Das ist meine persönliche Verbindung zu diesem Wort, keine allgemeingültige Definition und kein Urteil über Menschen, die es für sich verwenden.

Diese Unterordnung entspricht nicht dem, was ich für meine eigene Praxis möchte. Zusammenarbeit ist mir wichtiger als Hierarchie. Jedes Wesen soll die Möglichkeit haben, gesehen zu werden.

Deshalb ist „Hexe“ für mich keine Rolle, die nur aufgrund meines Geschlechts passen oder nicht passen kann. Es ist das Wort, in dem ich meine Haltung wiederfinde.

Wenn ich von mir als Hexe spreche, meine ich auch nicht automatisch eine bestimmte religiöse Zugehörigkeit. Was ich hier beschreibe, ist zunächst mein eigener Zugang.

## Meine Praxis, meine Verantwortung

Zu meiner spirituellen Sicht gehört, dass Magie und Energie nicht von sich aus gut oder böse sind. Für mich liegt die Verantwortung bei der Person, die handelt. Bei ihrer Absicht und bei der Frage, welche Freiheit sie anderen lässt.

Bei einem Liebeszauber zum Beispiel beginnt das für mich mit der Frage, welche Art von Verbindung ich eingehen möchte. Meinen eigenen Wunsch habe ich so formuliert:

> Ich wünsche mir eine Verbindung, in der sich zwei Menschen guttun. Eine Verbindung, in der beide Raum und Zeit finden, zu wachsen, allein und gemeinsam. Eine Verbindung, die nicht auf Bindung basiert, sondern auf Verbundenheit durch das Sein.

Darauf kann ich ein Ritual ausrichten: Liebe zuzulassen, mich zu öffnen oder die Kraft zu finden, auch verletzlich sein zu dürfen. Wenn ich einem Menschen nahekommen möchte, kann ich mich nicht gleichzeitig vollständig davor schützen, berührt oder verletzt zu werden.

Das bedeutet für mich nicht, dass ich mich erst vollkommen selbst lieben muss, um Liebe zu verdienen. Es geht um meinen Umgang mit mir und darum, was ich zulassen möchte.

Eine bestimmte Person an mich zu binden, wäre etwas anderes. Dann würde ich nicht meine eigene Offenheit betrachten, sondern über den Willen eines anderen Menschen verfügen wollen. Genau da beginnt für mich das Hinterfragen: Was möchte ich gerade wirklich?

Und warum sollte ausgerechnet die Person, die ich an mich binden möchte, diejenige sein, mit der ich tatsächlich zusammenpasse?

Mir geht es nicht darum, mit einem Ritual eine Beziehung zu garantieren. Ich möchte Raum für eine Begegnung lassen, in der beide Menschen selbst entscheiden können.

## Ein Ritual gemeinsam entwickeln

Diese Haltung bestimmt auch, wie ich andere begleite. Ich führe keine Rituale stellvertretend für andere Menschen durch, auch nicht gegen Geld. Was ich gerne mache, ist, gemeinsam mit jemandem ein eigenes Ritual zu erarbeiten.

Wir betrachten das Anliegen, finden Worte und klären die persönliche Ausrichtung. Darauf aufbauend arbeite ich das Ritual individuell aus: mit einem Ablauf und den Einzelheiten, die die Person für ihre eigene Durchführung braucht. Es ist keine allgemeine Vorlage, sondern auf diesen Menschen und sein Ziel abgestimmt.

Ich bringe meine Erfahrung ein. Die andere Person bleibt selbst handelnd und kann das Ritual selbstständig durchführen. Es ist ihr Ritual und ihr Leben.

Auch außerhalb eines solchen Gesprächs kann ich jemandem Kraft oder Durchhaltevermögen wünschen. Beistehen bedeutet für mich nicht, den Weg für einen anderen Menschen festzulegen.

Wenn du dir für dein eigenes Anliegen Unterstützung beim Finden der Worte und der Ritualgestaltung wünschst, findest du unter [Spellweaving](https://www.magickalthings.net/witchcraft) mehr über diese Zusammenarbeit.

## Auch meine Begleitung hat Grenzen

Mit einer heilenden Haltung verbinde ich auch, dass sich jemand unterstützt und weniger allein fühlt. Das bedeutet nicht, dass ich Krankheiten behandle oder für jede Form der Begleitung ausgebildet bin.

Ich habe auch schon während Tarot-Sessions und Nachbesprechungen bemerkt, dass ein Thema mehr Aufarbeitung braucht, als ich begleiten kann. Dann sage ich das und rege psychologische oder ärztliche Unterstützung an. Meine spirituelle Arbeit ersetzt diese Hilfe nicht. Die Karten stellen keine Diagnose. Und ich auch nicht.

Auch das gehört für mich zur Verantwortung: erkennen, wann meine Erfahrung und Ausbildung nicht ausreichen, und diese Grenze offen aussprechen.

## Welche Bedeutung gibst du deinen Worten?

Das k in MagickalThings erklärt nicht meine gesamte Praxis. Es ist ein Anfang, von dem aus ich erzählen kann, was mir wichtig ist: Spiritualität, die im Alltag Platz findet. Meine eigene Freiheit, ohne den Willen anderer zu untergraben. Verbindung, die keine Unterordnung braucht.

Du musst dafür weder meine Begriffe noch meine Praxis übernehmen. Vielleicht verwendest du ganz andere Worte. Vielleicht erkennst du in einem kleinen alltäglichen Moment trotzdem etwas wieder.

Vielleicht magst du eine Frage mitnehmen: Welche deiner Überzeugungen passen heute noch zu dir?

Ich möchte mit meinem Namen nicht alles festschreiben. Ich möchte Raum lassen. Für das, was ich tue, für das, was ich lerne, und für die Fragen, die ich mir weiterhin stelle.

Manchmal beginnt so eine Frage bei einem Buchstaben. Manchmal beim Kochen. Und manchmal bei dem Gedanken: Hey, Minischutzzauber. Cool.

### Persönliche Wege. Gedanken zum Weiterfragen.

Wenn du weitere Einblicke in meine spirituelle Praxis und persönliche Gedanken zu Witchcraft, Tarot und Achtsamkeit lesen möchtest, kannst du meinen Blog abonnieren. Neue Beiträge kommen dann direkt in dein Postfach.

[Vollständigen Beitrag anzeigen](https://www.magickalthings.net/hinter_dem_schleier/warum-magickalthings-ein-k-hat-und-warum-ich-mich-hexe-nenne)

```json
{
  "@context" : "http://schema.org",
  "@type" : "BlogPosting",
  "author" : {
    "@type" : "Person",
    "name" : "Philipp"
  },
  "dateModified" : "2026-10-28T17:30:01.319Z",
  "datePublished" : "2026-10-28T17:30:01Z",
  "headline" : "Warum MagickalThings ein k hat – und warum ich mich Hexe nenne",
  "image" : {
    "@type" : "ImageObject",
    "height" : 1536,
    "url" : "https://147304825.fs1.hubspotusercontent-eu1.net/hubfs/147304825/AI-Generated%20Media/Images/Emerald%20Ribbons%20And%20Rosemary%20Mist%20Title%20Poster.png",
    "width" : 1024
  },
  "mainEntityOfPage" : "https://www.magickalthings.net/hinter_dem_schleier/warum-magickalthings-ein-k-hat-und-warum-ich-mich-hexe-nenne",
  "publisher" : {
    "@type" : "Organization",
    "logo" : {
      "@type" : "ImageObject",
      "height" : 60,
      "url" : "/hs/hsstatic/content_shared_assets/static-1.4092/img/default-amp-logo.png",
      "width" : 60
    },
    "name" : "Hinter dem Schleier"
  }
}
```